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 Freitag, 9. April 1999
 

Mit der Novellieurung der 17. BlmSchV tritt für die Komponente Quecksilber eine wesentliche Änderung ohne Übergangsfristen für Altanlagen in Kraft.

Bestand bisher keine Verpflichtung zur kontinuierlichen Messung, so ist nunmehr eine kontinuierliche Messung erforderlich. Wenn zuverlässig nachgewiesen ist, daß die Emissionsgrenzwerte von 0,03 mg/cbm und 0,05 mg/cbm nur zu weniger als 20% in Anspruch genommen werden, soll die zuständige Behörde auf die kontinuierliche Messung verzichten.

Als nach § 10 und § 13 der 17. BlmSchV in verschiedenen Bundesländern bekanntgegebene Stelle berät ANECO über die meßtechnische Vorgehensweise zum zuverlässigen Nachweis einer möglichen Inanspruchnahme von weniger als 20% der Emissionsgrenzwerte.

Neben der fachlichen Kompetenz und Erfahrung unserer Mitarbeiter steht uns hierzu modernstes Probenahme- und Analyseequipment zur Verfügung.


 Dienstag, 16. März 1999
ÈMessung und Beurteilung luftgetragener Keime / Mikroorganismen in der Luft am Arbeitsplatz und an EmissionsquellenÇ

Bei biologischen Arbeitsstoffen, Bioaerosolen und biologischen luftgetragenen Kontaminanten handelt es sich um Stoffe bzw. Stoffgruppen, die im Zusammenhang mit der Sicherheit und Gesundheit von Arbeitnehmern zunehmend in das Bewußtsein der Arbeitsmediziner, Unternehmer und natürlich der Betroffenen drängen.

Mit der EU-Richtlinie "Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit" (EG-RL 93/88/EWG) wird dem Ziel, die Verbesserung der Arbeitsumwelt zu fördern und ein höheres Niveau an Sicherheit und Gesundheitsschutz für die Arbeitnehmer zu gewährleisten, Rechnung getragen. Teil der Umsetzungsarbeit ist die neue Biostoffverordnung, die im April 1999 in Kraft getreten ist. Biostoffverordnung und Gefahrstoffverordnung stehen nebeneinander und sind von den Arbeitsgebern in dem sie betreffendem Maße umzusetzen.

Mit verschiedenen "Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe" (TRBA) oder Beschreibungen in der Arbeitsmappe des Berufsgenossenschaftlichen Institutes für Arbeitssicherheit gibt es Empfehlungen für die einheitliche Bestimmung der Konzentration von Bakterien, Schimmelpilzen und Endotoxinen. Dabei ist die Konzentration von Bakterien und Pilzen in der Luft die in der Einheit des Luftvolumens befindliche Anzahl von Bakterien und Pilzen, die unter definierten Kulturbedingungen nachweisbar sind. Sie wird angegeben als Anzahl koloniebildender Einheiten pro cbm (KBE/cbm). Die Angabe der Endotoxinaktivität einer Staubprobe erfolgt in Endotoxin-Einheiten pro Probenahmevolumen (EU/cbm).

Die Überprüfung einer Gefährdung der Arbeitnehmer ist nicht nur für biologische Laboratorien interessant, sodern auch für Müllverladestellen, Müllsortieranlagen, Einrichtungen der Weiterverarbeitung von Wertstoffen des Dualen Systems Kompostieranlagen oder auch lebensmittelverarbeitende Betriebe.

ANECO führt Messungen gemäß den Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe durch, bewertet die Meßergebnisse und berät betroffene Unternehmen in arbeitsschutz- und hygienerelevanten Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. Meßtechnische Untersuchungen im Hinblick auf die genannten Stoffe lassen sich selbstverständlich auch an Emissionsquellen (z. B. Biowäschern) durchführen.

In allen Fragen wenden Sie sich bitte gerne an Herrn Gebhard von Kries.


 Mittwoch, 15. Dezember 1998
Berechnung kleinräumiger Ausbreitungsprozesse

Die Vorhersage zu erwartender Immissionen mit Hilfe geeigneter Ausbreitungsmodelle ist ein Arbeitsgebiet, mit denen die Fachleute von ANECO sich seit vielen Jahren beschäftigen.

Die bisher geltenden Richtlinien (z.B. TA Luft) verlangen lediglich den Einsatz von Gaußmodellen, obwohl deren Schwächen und Einschränkungen bei kleinräumigen Ausbreitungsprozeßen in bebautem und orographisch gegliedertem Gelände hinlänglich bekannt sind.

Insbesondere zur kleinsträumigen Prognose in bebautem Gelände stehen heute neue Programmsysteme zur Verfügung.

Das Programmsystem MISKAM (Mikroskaliges Klima- und Ausbreitungsmodell) ist dabei wohl der anspruchsvollste Vertreter einer ganzen Reihe inzwischen verfügbarer Ausbreitungsmodelle für Luftschadstoffe.

Ursprünglich zur Behandlung von mikroklimatischen Problemen am Institut für Physik der Atmosphäre der Universität Mainz konzipiert, wurde MISKAM ständig weiterentwickelt und erfolgreich z.B. für die Prognose von Windverteilungen und verkehrsbedingten Immissionkonzentrationen in Straßen bis hin zu Stadtteilen eingesetzt.

MISKAM ist grundsätzlich für die

  • Berechnung quasi-stationärer Windfelder in der Umgebung isolierter Gebäude oder im Bereich komplex struktuierter Bebauung
  • Simulation der Ausbreitung dichteneutraler, nicht-reaktiver Substanzen
  • Bestimmung von zeitlichen Mittelwerten und Perzentilen der Schadstoffbelastung zum Abgleich gegen Richt- und Grenzwerte

geeignet.

Daneben steht für die Ermittlung von Straßenschluchten mit hoher verkehrsbedingter Luftbelastung auch das Canyon-Plume-Box-Modell (CPB-Modell) zur Verfügung.

Das CPB-Modell ist ein zweidimensionales analytisch empirisches Ausbreitungsmodell zur Berechnung inerter Schadstoffe in beidseitig bebauten Straßenräumen und berechnet die Gesamtbelastung an den von der 23. BImSchV geforderten Orten am Straßenrand aus den Emissionen der betrachteten Straße.


 Dienstag, 06. Oktober 1998
Wir haben eine Schwestergesellschaft gegründet:

Die ANECO Institut für Arbeitsschutz GmbH & Co.

Mit diesem Unternehmen bieten wir Ihnen weitere Dienstleistungen an, die sich auf zwei Kernbereiche stützen:

Ermittlung und Beurteilung von Gefahrstoffen in der Luft an Arbeitsplätzen, gemäß den technischen Regeln für Gefahrstoffe sowie Innenraumluftuntersuchungen.

Rufen Sie uns an!

Zur Klärung aller Fragen, die Sie in bezug auf Gefahrstoffe am Arbeitsplatz in der Luft haben, setzen Sie sich bitte mit Herrn Gebhard von Kries in Verbindung.


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